Koschener Nachwuchs holt Gold und Bronze bei der DM 2021

Dass sich in diesem Jahr gleich vier Koschener Nachwuchsmannschaften für die Deutschen Meisterschaften am 13./14. November qualifizieren konnten, war schon ein großer Erfolg.
Nun galt es in Filderstadt, sich gut im Feld der Finalisten zu behaupten.

Die U19-Vertretung mit Luca Hönicke und Torben Noatnick musste zum Auftakt dem großen Favoriten aus Langenwolschendorf beim 2:5 die drei Punkte überlassen. Leider büßten die Koschener gegen Öflingen mit dem 2:2 zwei weitere Punkte ein, die bei der Endabrechnung noch eine Rolle spielen sollten.
Auch gegen Kemnat 1 kamen Luca und Torben mit dem 0:3 nicht in Tritt und verloren weiteren Boden auf die Medaillenplätze.
Erst gegen Kemnat 2 wurde ein klarer 7:2-Sieg eingefahren und der großartige 3:2-Sieg gegen Oberesslingen brachte die Koschener in der Tabelle wieder etwas nach vorn. Dann folgte jedoch mit einem 3:3 der nächste Punktverlust gegen das erstarkte Team aus Ebersheim. So blieb den Koschnern trotz des 5:2-Sieges gegen Schiefbahn am Ende leider nur der undankbare vierte Platz knapp mit einem Punkt hinter Oberesslingen. Deutscher Meister wurden diesmal Langenwolschendorf vor Kemnat 1.
Torben und Luca werden es in ihrem ersten U19-Jahr verkraften können, zumal sie in der kommenden Saison mit großer Sicherheit ganz vorn mitmischen werden.

Mit großen Erwartungen ist die Jugend (U17) mit Franz Kieschnick und Leon Mambk nach Filderstadt gefahren. Eine gute Platzierung bei der DM hätte eventuell noch die Tür zum C-Kader aufstoßen können. Leider mussten schon im Auftaktspiel gegen den Lokalrivalen aus Wiednitz nach intensivem Spiel mit dem 1:2 die ersten Punkte abgeschrieben werden. Auch beim 2:5 gegen Gärtringen 1 und dem 3:5 gegen Wallbach gingen Franz und Leon leider leer aus.  Dann endlich der erste Punkt mit dem 2:2 gegen Waldrems. Die 2:6-Niederlage gegen den großen Favoriten Gärtringen 2 musste dann allerdings anerkannt werden. Aber auch gegen den Letzten aus Mindelheim fanden die Koschener bei dem 3:3 leider nicht zu ihrer gewohnten Spielstärke. Sie hatten insgesamt mit ihrer Spielweise ziemliche Probleme mit dem glatten Hallenboden und haderten im Nachhinein auch mit einigen Schiedsrichterentscheidungen im Laufe des Turniers. Erst im letzten Spiel gegen Naurod konnten Franz und Leon ihren ersten Sieg einfahren. Mit dem 4:2 sicherten sie sich zumindest noch den sechsten Tabellenplatz.
Deutscher Meister wurde Gärtringen 2 vor Wiednitz, Wallbach und Gärtringen 1.

Den großen Überraschungserfolg landeten diesmal Oscar Müller und Jayden Klante bei der U15-Meisterschaft.
Sie gewannen routiniert die ersten sechs Spiele, mal knapp und mal wieder deutlich hoch und konnten sich im letzten Spiel sogar ein 3:3 Unentschieden gegen Krofdorf leisten. Ehrlich gesagt, hat diesen tollen Erfolg keiner so richtig erwartet.
Desto größer war der Jubel über den Deutschen Meister-Titel von Oscar und Jayden, der auch einer taktischen Meisterleistung von Betreuer Micha Müller zu verdanken ist. Zweiter wurde Reideburg vor Worfelden 1.

Die Jüngsten im Quartett der Koschener DM-Teilnehmer waren Ron Krüger und Willi Wolschke. Und sie schafften es im U13-Turnier, mit nur zwei Niederlagen gegen Klein-Gerau (0:3) und Langenleuba (2:5), und immerhin fünf Siegen, (gegen Lippersdorf 5:1, Gieboldehausen 3:1, Waldrems 3:2, Obernfeld 1:0 und Öflingen 6:2) eine weitere DM-Medaille für den RSV Großkoschen zu erkämpfen. Auf diese Bronzemedaille können Ron und Willi sehr stolz sein. Der Deutsche Meister aus Klein Gerau und auch der Vizemeister aus Langenleuba (mit dem einzigen Mädchen in der Mannschaft) waren diesmal kaum zu schlagen.

Für den RSV Großkoschen war die Deutsche Nachwuchsmeisterschaft 2021 ein großer Erfolg.
In allen vier Altersklassen unter den besten acht deutschen Mannschaften vertreten zu sein, dazu noch eine Gold- und eine Bronzemedaille mit nach Hause zu bringen, das ist trotz der Corona-Unbilden doch noch ein großartiger Saisonabschluss im Nachwuchs für die Radballhochburg Großkoschen.

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